KUNSTGESCHICHTE & KOMMUNIKATION

Architekturgeschichte für die Immobilienwirtschaft

In unserem Intensivtraining vermitteln wir Ihnen die Grundlagen der Architektur-geschichte – maßgeschneidert auf Ihre Bedürfnisse als Immobilienmakler. Wir vermitteln Ihnen komprimiert an zwei Tagen Wissen, das Sie sich sonst aus einer Unzahl an Fach- büchern mühevoll zusammentragen müssten. Dabei legen wir den Schwerpunkt auf Wohn- und Gewerbebauten und nicht (wie die Masse der Fachliteratur) auf Schlösser, Kirchen und Museen. Erweitern Sie Ihren Horizont und perfektionieren Sie Ihre Beratungskompetenz mit fundierten Kenntnissen der architektonischen und künst-lerischen Gestaltung der historischen Objekte in Ihrem Portfolio.  

Griechische und römische Antike

Die Antike bildet die Grundlage der europäischen Architektur. Bauformen, Fassaden-gestaltungen, Gestaltungselmente wie Säulen, Dekors oder Friese entstehen in dieser Zeit und werden bis in die Gegenwart immer wieder verwendet. In diesem Kapitel lernen Sie den „Grundwortschatz“ der Architektur kennen.


Mittelalter und Renaissance

Im Mittelalter entwickeln sich neue Bautechniken, die neue Bau- und Gestaltungsformen ermöglichen. Backstein- und Fachwerkbauten aus der Romanik und Gotik aber auch Renaissance-Fassaden prägen bis heute das Erscheinungsbild vieler Stadtzentren. Im 19. Jahrhundert werden diese Baustile wiederbelebt und neu interpretiert.


Barock und Rokoko

Die prächtigen Schlösser und Kirchen aus dem Barock und Rokoko sind heute jedermann bekannt. Aber auch Wohngebäude, Bauernhöfe und Herrenhäuser sind in großer Zahl erhalten. Das Rokoko prägt bis heute unsere Vorstellung von Luxus und Komfort in der Wohnkultur. Auch diese Stile werden später im Historismus wieder aufgegriffen.


Klassizismus


Ende des 18. Jahrhunderts findet eine Rückbesinnung auf die Formen-sprache der Antike statt. Tempelfassaden und Säulenordnungen halten wieder Einzug in die Architektur. Persönlichkeiten wie Karl Friedrich Schinkel prägen die Architektur einer  ganzen Epoche. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts und abermals in den 30er Jahren greifen die Architekten des Neoklassizismus auf diesen Stil zurück.


Historismus


Der Historismus, häufig verkürzt als „Gründerzeit“ bezeichnet, ist die Epoche der „Neo-Stile“. Fabriken und öffentliche Gebäude aber auch Villen werden im Stil der Neogotik errichtet. Wohn- und Geschäfts-häuser im Stil der Neorenaissance oder des Neo-barock prägen bis heute das Bild unserer Städte. In diesem Kapitel gehen wir dem oft verwirrenden Stilmix auf den Grund.


Jugendstil und Neoklassizismus


Als Reaktion auf die Epoche der Stilzitate entsteht um die Jahrhundertwende mit dem Jugendstil ein neuer Stil, der in seiner Formensprache die Natur zum Vorbild nimmt. Nach seiner kurzen Blüte wird er vom Neoklassizismus verdrängt und bleibt Jahrzehnte lang verpönt. Daher sind original erhaltene Jugendstilhäuser heute selten und höchst begehrt.


Die Moderne bis 1960


In den 20er Jahren bestimmen Funktionalität, die Reduktion auf geometrische Formen und klare Linien die Architektur. Das Bauhaus ist bis heute Inbegriff modernen Designs. Die NS-Zeit unterbricht diese Strömung gewaltsam und fällt in einen düsteren Neoklassizismus zurück. Nach 1945 wird bewusst an die wegweisenden Konzepte der Architektur der 20er Jahre angeknüpft.